Macht Whatsapp eure Fotos schlechter?

Whatsapp ist wohl der Smartphonedienst, auf den die wenigsten Deutschen verzichten können. In diesem Jahr feiert der 2009 entwickelte Messenger sein zehnjähriges Jubiläum und ist trotz zweifelhafter Privatsphäreneinstellungen und Facebook-Ankoppelung so populär wie noch nie.

 

Aus aktuellem Anlass wollte ich mir aber einmal ansehen, was mit den Bildern passiert, die vom einen Smartphone auf das andere verschickt werden. Viele Nutzer gehen auch heute noch davon aus, dass die Daten ohne Qualitätsverlust beim Empfänger ankommen.

 

Tatsächlich ist es jedoch so, dass eine erhebliche Datenmenge beim hochladen auf die Whatsapp-Server verloren geht. Gerade bei hochaufgelösten und speicherintensiven Fotos ist der Unterschied extrem. So wird aus einer 30-Megapixel (4480x6720) und 10 Megabyte großen JPG-Datei ein Fotowinzling mit nur wenigen Kilobytes und einer Auflösung von nicht einmal mehr 2 Megapixeln - Der Qualitätsverlust ist enorm.

 

Für das Smartphone ist diese Datei in der Regel immer noch ausreichend. Wenn ihr sie aber auf euren PC übertragt oder vielleicht großformatig drucken möchtet, nutzt für den Transfer lieber einen verlustfreien Versand. Am besten eignen sich dafür Cloudspeicher-Dienste, wie Dropbox, wetransfer, googledrive, icloud, etc. - aber auch einige Messenger bieten mittlerweile ein wenigstens weitgehend verlustfreies Versenden von Bildern an, unter anderem auch der "Schwester-Dienst" von Whatsapp: Facebook-Messenger.

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