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Die ersten Sommerhochzeiten

Nach einer coronabedingt etwas ruhigeren Zeit mit vielen Terminverschiebungen hat es mich sehr gefreut, nun wieder die ersten Sommerhochzeiten begleiten zu dürfen.

 

Den Auftakt bildete eine Traumhochzeit in märchenhafter Kulisse auf dem Schloss Lichtenstein mit Fotoshooting im Schlosshof. Gerade der Blick vom Albtrauf hinunter mit dem Schloss im Hintergrund bot sich für ein cineastisches 16:9 Panorama, bestehend aus mehreren Einzelfotos, an. Für das Brautpaar gab es anschließend noch eine "Überraschungskutschfahrt" zum Forellenhof Rössle nach Honau bei strahlendem Sonnenschein.

 

 

Am Freitag hatten wir uns um die Mittagszeit für ein Portraitshooting im Grünen verabredet. Der Himmel tat sich nach einem kurzen morgendlichen Gewitter auf und ermöglichte zwischen blühenden Rapsfeldern und Löwenzahnblüten in saftig grünem Gras einige spektakuläre Fotomotive, während in weiter Ferne noch der ein oder andere Donnerhall zu hören war. Auch die Drohne konnte ich für ein paar schöne Luftaufnahmen in der Abgeschiedenheit noch toll einsetzen. Bis zur anschließenden Trauung und der Hochzeitsfeier in Tübingen verzogen sich dann auch die letzten verbleibenden Gewitterwolken und die Sonne ermöglichte noch einige tolle Fotos in den Strandkörben des Hofguts Rosenau.

 

Am vergangenen Samstag hatten wir dann anfangs leider etwas Pech mit dem Wetter. Wir konnten einen kleinen Zeitraum vor der Trauung für schöne Gruppenfotos im Freien nutzen. Im Standesamt angekommen, fing es direkt an zu regnen - da ich allerdings das große Lichtsetup dabei hatte, war es möglich in den Innenräumen anschließend ein paar schöne Fotos aufzunehmen, bis sich der Regen wieder etwas legte. Draußen stand bereits der Rolls Royce für das Brautpaar bereit, sowie ein kleiner musikalischer Empfang. Auf der Tour zum anschließenden Kaffee haben wir ganz flexibel noch einige Spots für viele schöne Outdoorportraits nutzen können, so dass es möglich war, dem Brautpaar ebenfalls eine große Auswahl an vielen schönen Portraitvarianten zu überreichen.


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Drohnenaufnahmen


Seit einiger Zeit setze ich neben meinen Kameras auch vermehrt Drohnen für Fotografien und Videoaufnahmen ein. Die größte Hürde für mich war anfangs der fast unüberblickbare Dschungel an Gesetzen und Vorschriften, die sich zudem auch im ständigen Wandel befinden. Gefühlt hat sich die Gesetzeslage hierzu fast im Jahresrhythmus verändert. Aktuell ist beispielsweise die EU-Drohnenverordnung per 31.12.2020 in Kraft getreten - trotz der langen Vorlauffrist tun sich die nationalen Gesetzgeber aber immer noch schwer mit der neuen Technik. So entstand um die Jahreswende eine etwas verworrene Situation, die dazu geführt hat, dass teilweise altes Recht mit neuem EU-Recht parallel gilt. Die meisten Hobbyflieger, die sich heute eine Drohne kaufen, befinden sich auf Grund der vielen Vorschriften und Anforderungen an den Drohnenpiloten oft bereits außerhalb des legalen Betriebs.

 

Für einen sinnvollen professionellen Einsatz war es mir wichtig, mich intensiv mit der Materie außeinander zu setzen und rechtssicher unterwegs zu sein. Dafür ist neben der bereits erfolgten Registrierung beim Regierungspräsidium Stuttgart, inkl. Zulassung für Ausnahmen von Verboten, zusätzlich eine Registrierung beim Luftfahrtbundesamt, sowie eine Prüfung für den EU-Kenntnisnachweis und eine Prüfung für das A2-Fernpilotenzeugnis nach neuer EU-Vorschrift notwendig. Die ganzen Vorgänge waren zeit- und kostenintensiv und dürften vermutlich die meisten an Drohnen interessierten Menschen eher abschrecken, was ich grundsätzlich sehr schade finde.

 

Natürlich ist es sinnvoll, für den Drohnenbetrieb Regeln aufzustellen, um sicherzustellen, dass die unbemannten Luftfahrzeuge nicht dazu genutzt werden, in private oder geschützte Bereiche vorzudringen, geschweige denn Menschen oder Tiere zu gefährden. Ich befürchte allerdings, dass es wie immer im Leben laufen wird - dass die paar verantwortungslosen Personen genau diese Dinge nach wie vor in der Anonymität tun werden und die überwiegende Mehrheit unter der mittlerweile überbordenden Bürokratie in unserem Land zu leiden haben.

 

Nichtsdestotrotz bin ich froh, den Schritt gemacht zu haben - die Technik ermöglicht mir zusätzlich, spektakuläre Blickwinkel in meine Fotografien einfließen lassen zu können, sowie bisher für viele Menschen ungeahnte kreative Möglichkeiten in der Videoproduktion zu haben. Das alles in einer Qualität, die den traditionellen Kamerasystem in nichts nachsteht und diese teilweise sogar deutlich übertrifft. So ist es schon ein besonderes Highlight, einen Film in Auflösungen von weit über 4K drehen zu können und dabei mächtige Reserven in der Videonachbearbeitung zu haben, wie es bislang nur in teuren und aufwändigen Hollywoodproduktionen möglich war.

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Kathrin und Michael

Bei der Hochzeit von Kathrin und Michael begann der Tag bei herrlichem Spätsommerwetter für mich schon morgens um neun mit den letzten Vorbereitungen. Die Fotobox hatte ich bereits am Tag zuvor für den großen Tag eingerichtet und aufgestellt.

 

Um kurz vor zehn ging es dann los zum Getting Ready. Beide bereiteten sich nur wenige hundert Meter von einander entfernt vor, so konnte ich recht entspannt die tollsten Momente mit Trauzeugen und Brautjungfern einfangen.

 

Bereits Wochen zuvor hatten wir uns bereits einen einsamen schattigen Platz unter Bäumen ausgesucht, an dem sich beide das erste Mal sehen sollten, um ihre Eheversprechen auszutauschen. Anschließend nutzten wir die Zeit, um sichtlich um einige Gedanken erleichtert in Ruhe einige schöne Portraitfotos zu schießen, bevor es zu einer kurzen Pause mit der Familie ging.

 

Bereits um 13:30 Uhr standen die befreundeten Musikkameraden bereit und eskortierten das Brautpaar mit Familie zur St.-Blasiuskirche, wo sich schon die geladenen Gäste eingefunden hatten, um den von Pfarrer Rose wie immer in den richtigen Worten gehaltenen Traugottesdienst aufmerksam mitzuverfolgen...

Lisa und Christoph

Am letzten Wochenende war ich mit meinen Kameras auf der Hochzeit von Lisa und Christoph, die erste Hochzeit nach der großen Corona-Leere in den letzten Monaten.

 

Die beiden hatten sich für einen separaten Termin für die Portraitfotos entschieden, weshalb der fotografische Part am Samstag direkt mit der kirchlichen Trauung losging. Die St.-Nikolauskirche in Feldhausen bot unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen genug Platz für alle geladenen Gäste, die die Trauung gespannt mitverfolgten.

 

Zum anschließenden Auszug standen bereits die Feuerwehr- und Fußballkameraden Spalier für das Brautpaar. Mit Hilfe der Feuerwehr war es anschließend auch möglich, ein tolles Gruppenbild aus luftiger Höhe aus dem Korb des Löschfahrzeugs zu schießen - nichts für schwache Nerven :)

 

Nach dem Sektempfang ging es für mich bereits etwas früher nach Ehestetten (bei Hayingen) ins Haus der Lilie, um vorab noch die aufwändige Dekoration einzufangen, bevor schließlich alle Gäste eintrafen und eine richtig tolle Feier mit der Band Albsound beginnen konnte.

Erstes Halbjahr 2020

 

 

Aus bekannten Gründen hat das Jahr 2020 bislang vielen Plänen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. An Feiern und Feste war sehr lange nicht zu denken. Auch aktuell ist vieles noch vage und man kann sich nicht sicher sein, ob die derzeit gültigen Bestimmungen auch noch in ein bis zwei Monaten zutreffen.

 

Ich persönlich habe mich in dieser Zeit intensiv in die Themen Drohne und Video eingearbeitet. Außerdem habe ich ein paar schöne und interessante Fototermine durchgeführt, die von Familien- und Babyfotos über renovierte Bäder, Häuser und Mähdrescher reichten und war so das ganze Jahr über nicht ganz untätig. 

 

Die ersten Hochzeiten starten jetzt wieder im September, ich drücke uns allen die Daumen, dass wir das gröbste nun überstanden haben.

 

Ein paar Eindrücke der letzten Monate habe ich hier und auf YouTube noch einmal für euch zusammengefasst.

 

Bleibt gesund!

 

 

 

Lucia & Patrick

Für Lucia und Patrick habe ich den Tag von Standesamt bis zum Sektempfang nach der kirchlichen Hochzeit festgehalten.

 

Die beiden hatten sich für eine standesamtliche Hochzeit im örtlichen Rathaus entschieden, für die sie nur von ihren beiden Trauzeugen in den Trauraum begleitet wurden, um anschließend im großen Rahmen kirchlich getraut zu werden. Zwischen den Trauungen hatten wir die Zeit für Portraits eingeplant. So ging es um die Mittagszeit zu den im Vorfeld besprochenen Location, um einige schöne Fotos des Brautpaars anzufertigen. 

 

Wir Beispielsweise auf einer schön gelegenen Anhöhe, umsäumt mit Apfelbäumen und einem herrlichen Blick auf Hausen und der darüber thronenden Kirche.

 

 

Wichtig war den beiden auch der elterliche Hof und der gemeinsame Bezug zu Landwirtschaft, weswegen unbedingt auch ein Bild im Stall mit dazugehören musste. Schön ausgeleuchtet konnten wir so einige wunderbare Bilder anfertigen, an denen beide hoffentlich lange Freude haben werden.

Hochzeit Steffi & Thomas

Steffi und Thomas haben ihre Hochzeit im wunderschönen Albstädtchen Hayingen gefeiert. Rundherum standen eine große Auswahl an möglich Fotolocations in der Natur zur Verfügung, aus denen wir uns zusammen ein paar besondere Highlights ausgesucht hatten.

 

Das historische Stadthaus "Kaplanei" wurde von der Gemeinde bereits 2010 aufwändig restauriert und bot einen idealen Platz für die standesamtliche Hochzeit der beiden. Eingerahmt in die großartigen Fachwerkarbeiten führte Bürgermeister Kevin Dorner eine bewegende Trauung durch.

 

Anschließen ging es nach Ehestetten in das herrlich geschmückte Haus der Lilie. Hier hatte sich die kreative Braut mit allen Helfern bereits im Vorfeld mit tollen und perfekt aufeinander abgestimmten Dekorationsideen ausgetobt. Begleitet von Familie und Freunden haben wir einen unvergesslichen Tag in Bildern eingefangen, an dem sich beide wahrscheinlich auf ewig gerne wieder zurückerinnern.


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